Druckansicht - Donnerstag 16. Dezember 2010
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Begrüßung durch Kardinal Christoph Schönborn im Stephansdom

 

 

Heiliger Vater!

 

Danke, dass wir mit Ihnen diesen Sonntagsgottesdienst feiern dürfen! Danke, dass Sie heute den Tag des Herrn mit uns verbringen. Damit sagen Sie uns: Haltet den Sonntag hoch!

 

Heute hat der Stephansdom keine Wände. In ganz Österreich und in vielen Ländern der Welt können jetzt, dank der hervorragenden Arbeit von Rundfunk und Fernsehen, viele Menschen mit Ihnen beten und Ihr Wort hören. Auf dem Stephansplatz nehmen viele am Gottesdienst teil, vielleicht unter Regen. Allein 1.000 Ministranten aus der Erzdiözese Wien sind mit dabei.

 

Der Dom wird von vielen Menschen geliebt. Zahllose Spender erhalten ihn, der sozusagen immer eine Baustelle ist, Bild der Kirche, die sich stets erneuert. Heiliger Vater, ich bitte Sie um ein besonderes Gebetsgedenken für die Wohltäter des Domes.

 

Die Dompfarrgemeinde ist heute um den Nachfolger Petri versammelt, für den sie in jeder Eucharistiefeier betet. Sie tut es heute mit besonderer Dankbarkeit.

 

In Österreich hat sich eine breite »Allianz für den Sonntag« gebildet. Gemeinsam bemühen wir uns, den Sonntag gegen verschiedene Aushöhlungstendenzen zu verteidigen. So der Österreichische Gewerkschaftsbund, der heute zahlreich hier vertreten ist, aber auch weitsichtige Kreise aus der Wirtschaft, katholische Organisationen wie die Katholische Aktion oder der Katholische Laienrat, um nur einige zu nennen. Sie alle, wir alle, danken Ihnen, Heiliger Vater, für die Ermutigung, die Sie uns schenken.

 

Zahlreiche Vertreter des öffentlichen Lebens, an ihrer Spitze der Herr Vizekanzler, Mitglieder der Bundesregierung, Landeshauptleute, unser Wiener Bürgermeister, Vertreter des Diplomatischen Corps, Personen aus Wissenschaft und Kultur und viele Gläubige haben sich heute eingefunden, um mit Ihnen »das Geheimnis des Glaubens« zu feiern und zu bezeugen.

 

In der ganzen Welt wird heute Sonntag gefeiert. Die Christen versammeln sich, um zu beten. Mit uns beten auch Christen anderer Konfessionen, die den Sonntag hochhalten und mit denen wir uns in der Ehrung und der Liebe zum Sonntag verbunden fühlen.

 

Alle Bischöfe Österreichs sind versammelt, um mit Ihnen, Heiliger Vater, dem Herrn das Eucharistische Opfer darzubringen. Viele andere Bischöfe, Priester, Diakone und Ordensleute freuen sich, mit dem Heiligen Vater den Sonntag zu feiern. Mit dem Herrn Kardinalstaatssekretär begrüße ich alle konzelebrierenden Gäste, insbesondere den hochwürdigsten Herrn Apostolischen Nuntius, den Vertreter des Heiligen Vaters in unserem Land.

 

Heiliger Vater, danke, dass wir durch Ihren Dienst wie die Urkirche in Jerusalem sagen können: »Sie hielten an der Lehre der Apostel fest und an der Gemeinschaft, am Brechen des Brotes und an den Gebeten.« (Apg 2,42). Die heutige sonntägliche Eucharistiefeier mit Ihnen, Heiliger Vater, möge dies alles in uns stärken!

 

 

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durch die Bischöfe Mitteleuropas anlässlich der "Wallfahrt der Völker" am 22.5.2004

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